„aber hoch ist unser Turm nicht“

Die evangelisch-reformierte Gemeinde Loppersum hat jetzt eine Broschüre über ihre Kirche herausgegeben. In kurzen Artikeln schlägt die Broschüre einen Bogen von der Erbauung der Kirche in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur jetzt geplanten Restaurierung des Gebäudes. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Epoche Neugotik, in deren Stil die Kirche erbaut wurde. Dabei stellt die Broschüre die Kirche in eine Reihe mit anderen neugotischen Gebäuden, die in Ostfriesland in dieser Zeit errichtet wurden. Dazu gehören unter anderem das Zollhaus und die Evenburg in Leer, das Organeum in Weener sowie das in unmittelbarer Nähe zur Kirche, einige Jahre zuvor errichtete Loppersumer Fresenhuus.

Entwickelt hat die Broschüre der Meppener Architekt und Denkmalschützer Wilhelm Lienstromberg. Die Planungen für die Restaurierung der Kirche sind nach Angaben der Pastoren Marita und Jürgen Sporré so weit fortgeschritten, dass die Arbeiten voraussichtlich im nächsten Jahr beginnen könnten. Eine erste Voruntersuchung durch den Oldenburger Architekten Ejnar Tondorf hat Baukosten von 385.000 Euro ergeben.

 

23. August 2011
Ulf Preuß, Pressesprecher

Foto unten: Pastorin Marita Sporré, Pastor Jürgen Sporré, Wilhelm Lienstromberg, Hermann Schiefer vom Landesamt für Denkmalschutz, Ejnar Tondorf und Jan Smidt von der Denkmalschutzbehörde des Landkreises Aurich bei der Vorstellung der Broschüre
oben: evangelisch-reformierte Kirche mit dem Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert

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