Videoandacht zum Monatsspruch März 2026
Gerda van der Kamp, Mitglied des Ausschusses für Frauenarbeit in der Evangelisch-reformierten Kirche, hat eine Videoandacht zum Monatsspruch März 2026 aufgenommen: "Da weinte Jesus." Joh 11,35 (E)
Die Videoandachten zu den anderen Monatssprüchen gibt es hier bei YouTube.
Videoandacht zum Monatsspruch Februar 2026
Susanne Fockens, Jannette Wessels und Geziena Scholtalbers haben eine Videoandacht zum Monatsspruch Februar 2026 aufgenommen: "Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat." Dtn 26,11 (E)
Die Videoandachten zu den anderen Monatssprüchen gibt es hier bei YouTube.
Von Kirchturm zu Kirchturm
Pilgertour von Westerhusen nach Hinte
Dazu lädt die Frauenarbeitsgemeinschaft im Synodalverband Rheiderland Frauen herzlich ein. Die Wegstrecke beträgt ca. 6 km.
Jede geht in Ihrem Tempo. Zwischendurch legen wir kleine Pausen ein. Die Tour endet nach einem gemeinsamen Frühstück um ca. 13.00 Uhr.
Die nächste Tour findet am Samstag, dem 25. April 2026 statt.
Die Abfahrt erfolgt um 09:00 Uhr vom Kirchplatz der Ev-ref. Kirche in Weener. Wir treffen uns mit allen um 10.00 Uhr bei der Kirche in Westerhusen und laufen von dort zur Kirche in Hinte.
Für die Vorbereitung bitten wir um eine kurze Anmeldung bis zum 22. April 2026 per Email an frauenarbeit@reformiert.de oder telefonisch: 0491-9198-270 (Silke Landheer). Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, teilt das bitte bei der Anmeldung mit.
Wir freuen uns auf die nächste Tour mit Ihnen!
Von Kirchturm zu Kirchturm
Impressionen der Pilgertour von Landschaftspolder nach Ditzum
Auf Einladung der Frauenarbeitsgemeinschaft im Synodalverband Rheiderland trafen sich kürzlich 45 Frauen zur Pilgertour von Kirchturm zu Kirchturm. Die Tour startete mit einer interessanten Kirchenführung in Landschaftspolder. Bei herrlichstem Winterwetter lief die Gruppe danach weiter nach Ditzumerverlaat.
Dort wurde sie in der Kirche freundlich empfangen und erhielt interessante Einblicke in die Geschichte der Kirche und der Gemeinde. Zum Anschluss gab es ein leckeres Frühstück, das von einem ehrenamtlichen Team liebevoll vorbereitet worden war.
Die nächste Pilgertour findet statt am 25. April 2026 und führt von Westerhusen nach Hinte .
Frauenseminar auf Borkum 2025
Unter dem Thema „Alles hat seine Zeit“ machten sich in diesem Jahr rund 50 Frauen auf den Weg nach Borkum, um dort in zwei Gruppen jeweils drei Tage miteinander zu verbringen. Die Tage standen ganz im Zeichen von Weiterbildung, Begegnung und Ermutigung.
Ausgangspunkt der inhaltlichen Arbeit war der bekannte Bibeltext aus Prediger 3, 1–8:
„Alles hat seine Zeit. Für jedes Ereignis unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“
Die Teilnehmerinnen beschäftigten sich mit den dort beschriebenen Gegensätzen – Geburt und Tod, Weinen und Lachen, Lieben und Hassen – und spürten den unterschiedlichen
Lebenszeiten und -phasen nach. Passend dazu erklang auch das Lied „Turn! Turn! Turn!“, das die Verse aus dem Predigerbuch musikalisch aufgreift.
Ein weiterer thematischer Schwerpunkt war die Auseinandersetzung mit der Frage, was es bedeutet, mutig zu sein. Inspiriert von der Biographie und dem Buch der amerikanischen
Bischöfin Mariann Edgar Budde, die durch ihre mutige Rede während der Amtseinführung von Donald Trump bekannt wurde, tauschten sich die Frauen darüber aus, wie Glauben und Haltung im eigenen Leben Ausdruck finden können.
Auch die Begriffe Chronos und Kairos – die „messbare“ und die „besondere“ Zeit – halfen dabei, über das eigene Zeitempfinden und den Umgang mit Lebensphasen nachzudenken.
Die genaue Betrachtung führte zu spannenden Vergleichen mit den Jahreszeiten, inspiriert durch das Buch von Heidrun Kuhlmann „Jahreszeiten im Leben einer Frau“. Wie der Wandel in der Natur stattfindet, so verändert sich auch unser Leben im Laufe der Zeit, was uns bewegt und sogar was wir tragen und wie wir uns zeigen. Ein Blick auf die Mode der verschiedenen Zeitepochen macht das auch deutlich. Jede Zeit hat ihren eigenen Ausdruck und ihre eigene Schönheit.
Ein besonderes Erlebnis war das Online-Konzert am Abend, in dem sich viele der Themen in Musik und Texten widerspiegelten. Neben den inhaltlichen Impulsen war es vor allem das vertrauensvolle Miteinander, das die Teilnehmerinnen bewegte. In offenen Gesprächen und gemeinsamer Zeit entstand ein Gefühl der Stärkung und Verbundenheit, das über die Tage auf Borkum hinauswirkt.
Den Abschluss bildete ein Abend voller Erinnerungen: Rückblicke auf frühere Frauenseminare sorgten für viele schöne Momente, Lachen und Dankbarkeit – und ließen die Vorfreude auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr wachsen.
Mit herzlichem Dank wurden Angelika Zeidler und Berendine Hüsemann verabschiedet, die sich nach vielen Jahren engagierter Vorbereitung und Leitung des Frauenseminars nun aus Altersgründen aus der Organisation zurückziehen. Besonders bedankten sich die Teilnehmerinnen auch bei der Pastorin für Frauenarbeit, Gretchen Ihmels-Albe, die das
Seminar mit ihren Impulsen, ihrer herzlichen Art und ihrer geistlichen Begleitung bereicherte und wesentlich zum Gelingen beitrug.
Haltung zeigen- Grenzen setzen
Ein geHALTvolles Frauenwochenende
Rund 20 Frauen aus Oldenburg, Bremen und der reformierten Kirche in Nordwest Deutschland trafen sich vom 23. bis 25. Mai 2025 in der HÖB (Historisch Ökologische Bildungsstätte) in Papenburg. Allein schon das Haus und die wunderbare Umgebung im Grünen und Blühenden trugen von Anfang an zum Wohlfühlen bei...
Thema war „Haltung zeigen“ - schon immer wichtig- und im Moment wohl aktueller denn je!
Gleich in der ersten Runde fiel uns so viel dazu ein, dass die vorgesehenen Kärtchen zum Aufschreiben kaum reichten … Ganz „hautnah“ näherten wir uns dem Thema auch mit dem Spiel in verschiedenen Körperhaltungen. Und stellten fest: Nicht nur die innere Einstellung bzw. Stimmung bestimmt die äußere Haltung, sondern auch die äußere Haltung kann die innere beeinflussen. Also vielleicht sind „Kopf hoch!“ und „Aufrecht stehen und gehen !“ doch mehr als rhetorische Floskeln?
Spannend und an vielen Stellen berührend dann abends der Film „Die Unbeugsamen 2 - Guten Morgen, ihr Schönen “: mutige Frauen, die auf unterschiedlichste Weise in der DDR Haltung zeigten. Für uns ganz bereichernd, dass eine Teilnehmerin dazu aus eigenem Erleben ergänzend erzählen konnte. Danke dafür!
Um Zivilcourage und Menschen, an denen wir sie erlebten oder noch erleben, ging es am nächsten Tag - Dorothee Sölle war uns da ein beeindruckendes Beispiel. Ganz praktisch haben wir das dann auch eingeübt in Rollenspielen zum Umgang mit rechten Stammtischparolen, nachdem wir uns zunächst hilfreiche Tipps und Regeln für solche Gespräche erarbeitet hatten. Die gute Erfahrung: Das bringt etwas! Und ermutigend: Ich muss nicht gleich alleine jemanden „bekehren“ oder „ verändern“. Stattdessen kann ich klein anfangen, zum Beispiel mit der Überlegung : „Wie sage ich einfach ,nur' klar meine Meinung dazu, ohne die Situation eskalieren zu lassen oder sämtliche Türen beim Gegenüber zu schließen.
Ganz wichtig: Niemand muss alleine handeln , Verbündete suchen macht alles leichter.
Und im Austausch miteinander auch immer wieder ermutigende Berichte, wie fantasievoll manchmal eine Aktion sein kann wenn beispielsweise „Omas gegen rechts“ singend einen AfD Wahlkampfstand „umzingeln“ …
Überhaupt: Das voneinander Hören und Sehen wie beim "Bunten Abend" und immer wieder zwischendurch war auch bei dieser Tagung das „zweite Programm“, das alles zusätzlich erfüllte und bereicherte.
Auch der Sonntagmorgen war noch einmal sehr inHALTsreich: ein Bibliolog mit der Mutmachgeschichte von Schifra und Pua, die sich aufrecht und mutig gegen den Befehl des Pharaos stellten, neugeborene Jungen der Israeliten zu töten.
Ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst wurde trotz kurzer Vorbereitungszeit eine "runde Sache" und zeigte auch noch mal Haltung.
Ich glaube, ich spreche für die ganze Gruppe, wenn ich schreibe: Es war ein rundherum gelungenes und ermutigendes Wochenende. Dafür noch einmal herzlichen Dank an unser Team mit Ulrike, Gretchen und Andrea - und eigentlich allen in unserer Runde, die durch ihr Dabeisein, Mitmachen und Teilen dazu beigetragen haben.
Text: Maria Spieß
Bild: Andrea Schrimm-Heins, Ulrike Kothe

